Woran wir uns messen lassen.
Politische Neutralität entsteht nicht durch ein Etikett. Sie entsteht durch dieselben Regeln, sichtbare Quellen, begrenzte Aussagen und einen offenen Korrekturweg.
Belege vor Wirkung
Wir beginnen mit einer überprüfbaren Aussage und den dafür relevanten Quellen. Reichweite, Empörung und Parteizugehörigkeit entscheiden nicht über das Ergebnis.
Gleiche Regeln für alle
Aussagen werden nach veröffentlichten Kriterien ausgewählt und geprüft. Wo unsere Abdeckung unvollständig ist, sagen wir es – statt aus einer Stichprobe ein Gesamtbild abzuleiten.
Kein Urteil über Menschen
Wir ordnen einzelne Tatsachenbehauptungen und Zusagen ein. Ein Profil bündelt dokumentierte Fälle, vergibt aber keinen Wahrheitswert und kein Vertrauensranking für eine Person.
Einordnung ist keine Zensur
SEITDEM entscheidet nicht, was gesagt werden darf. Wir dokumentieren öffentlich zugängliche Aussagen, prüfen ihre Grundlage und machen Widerspruch nachvollziehbar. Politische Debatte bleibt Aufgabe der Öffentlichkeit.
Redaktionelle Verantwortung
Automatisierung darf bei Suche, Transkription und Strukturierung helfen. Eine Maschine veröffentlicht kein politisches Urteil. Für jede öffentliche Einordnung bleibt ein Mensch verantwortlich.
Korrekturen bleiben sichtbar
Neue Belege können eine Einordnung verändern. Materielle Änderungen erhalten eine neue Fassung mit Datum und Begründung; ältere Fassungen werden nicht still überschrieben.
Unabhängigkeit wird offengelegt
SEITDEM soll weder Partei, Kampagne noch Interessenvertretung dienen. Finanzierung, Kooperationen und mögliche Interessenkonflikte werden vor einer öffentlichen Veröffentlichung transparent gemacht.
Nachprüfbar statt unangreifbar.
Wir beanspruchen keine Unfehlbarkeit. Jede Einordnung soll so dokumentiert sein, dass Leserinnen und Leser den Wortlaut, den Prüfmaßstab und die tragenden Belege selbst prüfen können.